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Britt Ekland (*06. Oktober 1942 als Britt-Marie Eklund in Stockholm) ist eine schwedische Schauspielerin und Sexsymbol der 1970er Jahre.

Kurzbiographie Bearbeiten

Die frühen Jahre Bearbeiten

Britt Ekland wurde als ältestes von vier Kindern von Maj Britt und Sven Axel Eklund in Stockholm geboren. Ihre Mutter arbeitete als Sekretärin und ihr Vater war Kapitän der schwedischen Curling-Nationalmannschaft.
Sie gab ihre Schulbildung noch vor dem Abschluss auf und schloss sich stattdessen einer Theatergruppe an, mit der sie quer durch Europa tourte, bis sie in Italien von einem Talentscout entdeckt wurde, der sie für Probeaufnahmen nach London schickte.

Ihren ersten Leinwandauftritt hatte sie 1960 in einer im Abspann ungenannten Nebenrolle in der romantischen Musical-Komödie Café Europa (G.I. Blues) mit Rock ’n’ Roll-Legende Elvis Presley (*1935; †1977) und spielte in weiterer Folge zunächst nur einige kleine, überwiegend unbedeutende Nebenrollen in diversen, mehr oder weniger seichten Komödien.

1964 wurde sie praktisch über Nacht berühmt als sie den britischen Komiker Peter Sellers (*1925; †1980) heiratete, der ihr einen Antrag gemacht hatte, kurz nachdem er ihr Foto in der Zeitung gesehen und ihr anschließend in London begegnet war. Während ihrer eher stürmischen vierjährigen Ehe traten sie in drei gemeinsamen Filmen auf; 1964 in der Fernseh-Komödie Carol for Another Christmas, an der auch Red Grant-Darsteller Robert Shaw (*1927; †1978) mitwirkte, 1966 in Jagt den Fuchs“ (Caccia alla volpe), basierend auf der Bühnenkomödie After the Fox von Neil Simon und 1967 in Bobo ist der Größte (The Bobo), zusammen mit Emilio Largo-Darsteller Adolfo Celi (*1922; †1986).

Durchbruch & James Bond Bearbeiten

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Britt Ekland als Mary Goodnight - Publicityfoto von 1974.

An der Seite von Charakterdarsteller Michael Caine (*1933) avancierte sie mit ihrer Performance im Gangsterfilm Jack rechnet ab (Get Carter) von 1971 endgültig zum Sexsymbol der 1970er Jahre.

Im Kultfilm The Wicker Man aus dem Jahr 1973 stand sie erstmals neben Francisco Scaramanga-Darsteller Christopher Lee (*1922; †2015) vor der Kamera. Darin verkörperte sie die verführerische Wirtstochter Willow, die zudem Angehörige eines heidnischen Kultes ist, der von Lee’s Figur, Lord Summerisle angeführt wird.
Sehr zum Bedauern vieler Fans, hatte Ekland in ihrer legendären Nacktszene in dem Film größtenteils ein Body-Double.

1974 wurde sie schließlich Teil des James Bond-Filmuniversums. An der Seite von Roger Moore (*1927; †2017) übernahm sie im 9. "offiziellen" Bond-Film Der Mann mit dem goldenen Colt (The Man with the Golden Gun) von Guy Hamilton, welcher nur fragmentarisch auf Ian Flemings gleichnamigem 12. Bond-Roman von 1965 basiert, die Rolle der Agentin Mary Goodnight.

Weitere Karriere Bearbeiten

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Britt Ekland als Mary Goodnight - Publicityfoto von 1974.

Nach einigen weiteren Ausflügen ins Horror-Genre wie Monster Club (The Monster Club) von 1980, an dem auch Donald Pleasence (*1919; †1995) und Geoffrey Bayldon (*1924; †2017) mitgewirkt hatten, sowie In Teufels Namen (The Devil’s Mistress) von 1982, zusammen mit Bondgirl-Kollegin Lana Wood (*1946) und Kabir Bedi (*1946), wandte Ekland sich gegen Anfang der 90er Jahre vermehrt dem Theater zu.

Ihren bislang letzten Auftritt auf der großen Leinwand hatte sie in einer Nebenrolle im Drama Meine liebe Rose (The Chidren) von 1990 an der Seite von Joe Don Baker (*1936).

Britt Ekland gilt auch heute noch als eine der meistfotografierten prominenten Persönlichkeiten der 1970er Jahre.

Nach ihrer Scheidung von Peter Sellers, mit dem sie eine gemeinsame Tochter hat, war sie 1973 mit dem Musikproduzenten Lou Adler liiert. Aus der Verbindung ging ein Sohn hervor. Zudem hatte sie 1975 eine von der Regenbogenpresse vielbeachtete Romanze mit Rock-Sänger Rod Stewart (*1945).

Von 1984 bis 1992 war sie mit dem Musiker Slim Jim Phantom (*1961) verheiratet, mit dem sie ebenfalls einen Sohn hat.

1980 veröffentlichte sie ihre Autobiographie unter dem Titel True Britt.

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Nachweise


Dieser Artikel wurde zuletzt am 08. August 2020 um 20:07 Uhr geändert.
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