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Kara Milovy ist die weibliche Hauptprotagonistin im 15. “offiziellen“ Bond-Film Der Hauch des Todes (The Living Daylights) von John Glen aus dem Jahr 1987.

Dargestellt wurde die brillante tschechoslowakische Cellistin von der britischen Schauspielerin Maryam d’Abo (*1960).

In der deutschen Übersetzung wurde sie von Katharina Lopinski synchronisiert.

Kurzbiographie Bearbeiten

Kara ist die Geliebte von General Georgi Koskov. Sie tritt in "Der Hauch des Todes" als ein Mädchen mit einem Cello auf, welches James Bond bei einem Konzert sofort auffällt. Was Bond jedoch noch nicht weiß ist, dass Koskov und Kara längst einen Plan entwickelt haben. Kara soll mit einem Scharfschützengewehr in der Hand aus einem Fenster auf Koskov zielen, und diesen (als ob) erschießen. In Wahrheit befanden sich in ihrem Gewehr aber nur Platzpatronen.

Bond entscheidet sich gegen seinen Befehl, und erschießt Kara nicht, sondern erschreckt sie lediglich, mit einem absichtlich verfehlten Treffer. Kara begreift leider nicht, dass Koskov sie längst aus dem Weg räumen möchte, und hält treu zu ihm. Im Laufe des Films findet sie jedoch die Wahrheit heraus und verbündet sich mit Bond.


Kara ist eine sehr naive junge Frau, welche jedoch musikalisch begabt ist, und dies durch ihre Auftritte in verschiedenen Orchestern auch unter Beweis stellt. Sie ist im Besitz eines teuren Cellos, welches von Stradivari persönlich hergestellt wurde. Das Cello trägt sogar einen Namen. Die "Lady Rose". Kara hat zu ihrem Cello fast schon eine freundschaftliche Beziehung, und nimmt es überall hin mit, wo es nur möglich ist. Während einer Verfolgungsjagd bekommt das Cello einen Schuss ab, und hat ab sofort ein Loch.
Kara hat einen osteuropäischen Akzent, und einen sehr anhänglichen Charakter. Sie lässt sich leicht manipulieren, was teilweise beide Seiten ausnutzen. Koskov um seinen Plan zu verwirklichen, und Bond um ebenjenen aufzuspüren. Obwohl Kara Georgi liebt, lässt sie sich auf eine Romanze mit Bond ein, welche jedoch sehr zärtlich und gesittet vonstatten geht. Bond scheint mit Kara Mitleid zu empfinden, und möchte ihr helfen so gut es geht. Kara erweist sich im späteren Filmverlauf jedoch als überraschend mutig, und stellt sich als hilfreiche Verbündete von 007 heraus. Selbst die Mudschaheddin sind von ihrer Art beeindruckt, und besuchen am Ende des Film sogar eines ihrer Konzerte. (Wenn auch etwas zu spät)

Obwohl General Leonid Pushkin, der Leiter des sowjetischen Geheimdienstes, sie genau wie Koskov für eine Verräterin hält, wird Kara scheinbar von allen Anschuldigungen freigesprochen, und darf laut Ex-KGB-Chef General Anatol Gogol mit einem Visum reisen wohin sie möchte.

Vermutlich war Kara auch nach ihrer Zeit mit Bond eine erfolgreiche Cellistin.

Wissenswertes Bearbeiten

  • Ursprünglich war Kara-Darstellerin Maryam d’Abo nur engagiert worden, um während einer Reihe von Probeaufnahmen neben Timothy Dalton (*1947) und einigen anderen möglichen neuen Bond-Darstellern zu agieren, die die Nachfolge von Roger Moore (*1927; †2017) antreten sollten.

Nachweise


Dieser Artikel wurde zuletzt am 01. August 2020 um 11:53 Uhr geändert.
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