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Plenty O’Toole ist eine Nebenprotagonistin im siebten “offiziellen“ Bond-Film Diamantenfieber (Diamonds Are Forever) von Lewis Gilbert aus dem Jahr 1971.

Dargestellt wurde die sinnliche Brünette mit den üppigen Rundungen von der US-amerikanischen Schauspielerin Lana Wood (*1946).

Charakterbiographie Bearbeiten

Sie ist eine forsche Glücksritterin, die in Las Vegas dem Traum vom großen Geld nachjagt. In einem der pompösen Casinos läuft sie dem britischen Geheimagenten James Bond über den Weg, an den sie sich sofort heranmacht, nachdem er einen üppigen Gewinn eingestrichen hat.
Nachdem sie sich in Bonds Hotel-Suite wiederfinden, verspricht es zunächst ein leidenschaftliche Nacht zu werden, ehe die beiden von der Diamantschmugglerin Tiffany Case unterbrochen werden, deren Gorillas die unglückliche Plenty halbnackt zum Hotelfenster hinauswerfen.

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Lana Wood als Plenty O'Toole mit Sean Connery als Bond - Publicityfoto von 1971.

Den Sturz überlebt sie nur, da sich rein zufällig der Swimming Pool der Anlage unter genau unter jenem Fenster befand. Durchnässt bis auf die Haut und nur notdürftig mit einem Handtuch bedeckt, kehrt sie nach oben zurück und findet Bond dort mit Tiffany “innig beschäftigt“ vor. Kurzentschlossen durchstöbert Plenty ihre Handtasche und stolpert so über ihre Privatadresse.

Anderntags begibt sie sich zu Tiffanys Haus, um der unliebsamen Rivalin diese unerhörte Behandlung heimzuzahlen. Dabei läuft sie jedoch dem Profikiller-Duo Mr. Wint & Mr. Kidd in die Arme, die aufgetaucht sind, um Tiffany, nach erfolgreicher Übergabe der gestohlenen Diamanten, endgültig zum Schweigen zu bringen und sie sie nun mit dieser verwechseln.

Sie verpassen Plenty O’Toole ein weiteres unfreiwilliges Bad, indem sie sie mit einem Betongewicht an den Füßen in Tiffany’s Pool ertränken.

Wissenswertes Bearbeiten

  • Lana Wood erhielt die Rolle der Plenty O’Toole nachdem sie 1971 für die Aprilausgabe des Herrenmagazins Playboy posiert hatte und so die Aufmerksamkeitdes Produzenten Produzent Albert R. Broccoli (*1909; †1996) erlangt hatte.
  • Während der Dreharbeiten im Kino musste die, nur 1,60 Meter große Wood auf einer Schachtel stehen, um neben Bond-Darsteller Connery ins Bild zu passen. In der unterbrochenen Liebesszene trug sie Schuhe mit immens hohen Absätzen, um den Größenunterschied einigermaßen auszugleichen, da ein Body-Double wegen ihrer markanten Rundungen zu offensichtlich gewesen wäre.
  • Wood hatte eine jahrzehntelange Fehde mit ihrer Bondgirl-Kollegin Jill St. John (*1940), die damit begann, dass sie beide während der Dreharbeiten zu Diamantenfieber gleichzeitig eine Affäre mit Sean Connery hatten.
  • Die meisten Szenen mit Plenty O’Toole wurden aus Zeitgründen geschnitten, wodurch ihr Tod kurz nach dem Fenstersturz einiges an Sinnhaftigkeit eingebüßt hat und die Figur quasi auf ein großbusiges Eye-Candy reduziert.

Nachweise


Dieser Artikel wurde zuletzt am 05. August 2020 um 21:23 Uhr geändert.
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